Deutliche Aussprache und angemessenes Lesetempo waren gefragt

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen durchgeführt

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Die beste Leserin der beiden sechsten Klassen der Maximus-von-Imhof-Mittelschule heißt Franziska Gangkofer-Aigner und kommt aus der Klasse 6b. Das ergab der Vorlesewettbewerb, an dem sich die Schule wie alljährlich aktiv beteiligte, wobei diese Entscheidung am Montagvormittag fiel.

Die beiden Lehrer Konrad Bachmeier und Alfons Grad machten sich mit den Schülerinnen und Schülern bereits im November im Klassenverbund intern auf die Suche nach den Siegern. Dabei las jedes Kind aus einem selbst gewählten Buch vor. Hilfreich waren hierfür auch die gemeinsamen Besuche der Reisbacher Bücherei. Dank der großen Auswahl an Lesematerial hatte niemand Schwierigkeiten, das passende Buch zu finden.

VLW18 01Am Montag wurde es nun „ernst“. Vor den Mitschülern beider Klassen und der Jury konnten die Klassensieger ihr Können unter Beweis stellen. Die Jury setzte sich aus den beiden Klassenlehrern Konrad Bachmeier und Alfons Grad, dem Lesebeauftragten der Schule Lehrer Tobias Heß, Elternbeiratsvorsitzenden Thomas Füracker, Fabienne Neigert in Vertretung der SMV und Vorjahressiegerin Sarah Pfeuffer zusammen.

Zunächst durften die Vorleser aus ihren bekannten Texten Passagen vortragen. Anschließend legten ihnen die Lehrer das Buch „Bieniek & Band – Der geschmuggelte Ring“ vor. Dabei mussten die vier Teilnehmer zeigen, wie gut sie auch mit einem unbekannten Text zurecht kommen. Die Jurymitglieder passten genau auf und lenkten ihr Augenmerk auf eine deutliche Aussprache, ein angemessenes Lesetempo, eine sinngemäße Betonung sowie die inhaltsgetreue Wiedergabe der Stimmung im Text. In einer anschließenden Beratung bewerteten sie das Gehörte.

Aus der Klasse 6a lasen: Nubielis Rojas de los Santos, Anne Ursu, „Herz aus Eis“ und Nico Funkner, Jeff Kenney, „Gregs Tagebuch 12 - Und Tschüss“. Aus der 6b: Alena Göbl, Jeff Kenney, „Gregs Tagebuch 11 - Alles Käse!“ sowie Franziska Gangkofer-Aigner, Alice Pantermüller/Daniela Kohl „Mein Lotta-Leben - Der Schuh des Känguru.“ Letztlich entschied man sich für Franziska Gangkofer-Aigner, welche die Jury am meisten überzeugte und nun die Schule im Kreisentscheid vertreten wird. Rektorin Martina Huber, welche den Lesewettbewerb bereits mit einem Willkommensgruß einleitete, gratulierte zu dieser Leistung, während Elternbeiratsvorsitzender Thomas Füracker Gutscheine an die erfolgreichen Teilnehmer überreichte. Ein abschließender Dank galt seitens der Rektorin dem Elternbeirat für die Unterstützung und allen Beteiligten. Der traditionsreichste und größte Vorlesewettbewerb Deutschlands wird bereits seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen veranstaltet.

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Franziska Gangkofer-Aigner wurde Schulsiegerin beim Vorlesewettbewerb.