Das Rund steht für Unendlichkeit

Diakon Werner Aigner segnete die Adventskränze

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Reisbach. (ob) Die Zeichen des Advents sind in vielen Bereichen sicht- und spürbar. Auch an der Maximus-von-Imhof-Mittelschule wird alljährlich der Brauch aufrecht erhalten, die erste Adventswoche symbolträchtig zu beginnen. So versammelte sich die Schulfamilie am Montagmorgen in der Aula, um an einer kleinen Feier im kirchlichen Sinne teilzunehmen.

AKS18 01Gesegnet wurden die Adventskränze, die nun in den kommenden Wochen den Weg hin zu Weihnachten aufzeigen, wenn eine Kerze um die andere entzündet wird. Diakon Werner Aigner war vor Ort und leitete den Wortgottesdienst ein, ehe alle eingeladen waren, beim bekannte Lied „Macht hoch die Tür“ mit einzustimmen.

Der Diakon blickte etwas genauer auf den Adventskranz und erläuterte die starke Aussagekraft dieses religiösen Zeichens mit den vier Elementen. So sei ein Adventskranz rund, also ohne Anfang und Ende. Während alles Menschliche Anfang und Ende habe, stehe das Unendliche für Gott.

Das Grün der Zweige sei die Farbe der Hoffnung. Jesus sagt, wer an mich glaubt, der wird leben. Die Bänder erinnern an den Bund, der Gott mit den Menschen verbinde, die an ihn glauben. Jesus stehe zu den Menschen und lasse sie nicht alleine. Die rote Farbe der Kerzen symbolisiere die Liebe Gottes zu ihnen und das Violett die Erwartung des Gottessohnes.

Sodann erbat der Diakon den Segen für die Adventskränze, ehe jeweils das erste Licht entzündet wurde. Die Fürbitten trug Tobias Heß vor. Mit dem bekannten Lied „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ fand die kleine Feierstunde ihr Ende.

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Diakon Werner Aigner entzündete die erste Kerze an den Adventskränzen.