In die Technikwelt geschnuppert

Schüler der 5. Klasse fertigten Ventilatoren bei Mann+Hummel

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Reisbach. Im Rahmen des Projektes „Come with ME“ des bayerischen Metall- und Elektrohandwerks besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a der Maximus-von-Imhof-Mittelschule in zwei Gruppen aufgeteilt an zwei Tagen mit ihrem Klassenlehrer Florian Klante bzw. Fachlehrerin Nicole Schreiber die Fa. Mann+Hummel in Marklkofen.

cwm19 02Die Besucher wurden von Ausbilder Franz Schmerbeck begrüßt, der ihnen erste Infos zum Tagesablauf gab. Einleitend wurden sie auch in den Unfallschutz eingeführt und bekamen Verhaltensregeln für den Aufenthalt auf dem Betriebsgelände vermittelt. Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler ihren Auftrag, wonach an diesem Tag ein solarbetriebener Tischventilator gebaut werden sollte. Die Fünftklässler wurden dazu in Kleingruppen von Lehrlingen betreut.

Dann ging es an die Arbeit, wobei ihnen die Auszubildenden die einzelnen Arbeitsschritte vorweg genau erklärten. Die verschiedenen Techniken Feilen, Anreißen, Biegen, Bohren, Schrauben und Löten waren nötig, um das Vorhaben zum Erfolg zu führen, wobei die Fünftklässler mit großem Interesse und Ausdauer bei der Sache waren. Die Auszubildenden vermittelten die nötigen Arbeitstechniken, gaben Antworten auf alle Fragen und standen geduldig zur Seite. Vor allem der Einbau des Motors war nicht so einfach.

Mittags wurden die Kinder in die Kantine eingeladen, wo es allen hervorragend schmeckte. Nach der Stärkung ging es an die letzten Arbeiten und am Ende wurde der Tischventilator erfolgreich getestet. Alle waren begeistert von dem abwechslungsreichen Tag.cwm19 05

Mit dem Projekt wollen Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie Schülerinnen und Schüler in allen Phasen der Berufsorientierung ab der fünften Klasse begleiten und so zeigt ihnen auch Mann und Hummel den Weg in die Technikwelt auf. Ziel ist es, auf diese Weise das Technikinteresse schon in der fünften Klasse zu wecken und das Bewusstsein für Chancen und Anforderungen einer Ausbildung zu stärken.

Zugleich möchte der Industriezweig auf diese Weise gewerblich-technischen Fachkräftenachwuchs sichern. Gewinner gibt es auf beiden Seiten. Denn, die Schülerinnen und Schüler lernen Tätigkeiten aus den Metall- und Elektro-Berufen praxisnah kennen und erhalten durch den Kontakt mit den Azubis Informationen über die Ausbildung aus erster Hand. Auch gewinnen sie so einen realistischen Einblick in Anforderungen und Tätigkeiten dieser Branche. Die Azubis haben Gelegenheit, ihr Unternehmen an Schulen zu (re)präsentieren und damit Sozialkompetenzen zu erwerben. Somit ergibt sich immer wieder die Möglichkeit, die bereits bestehende Kooperation zu bereichern.

 

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Am Ende des Tages hatten alle einen solarbetriebenen Tischventilator gefertigt.

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