Anschwimmen für den guten Zweck

Schüler und Lehrer engagieren sich für die Kinderkrebshilfe und eröffnen die Hallenbad-Saison.

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Reisbach. (ez) Es ist nicht selbstverständlich, dass an Schulen unmittelbar ein „Hallenbad“ anschließt und somit den Schwimmunterricht ermöglicht. Die Maximus-von-Imhof-Mittelschule weiß diesen „Luxus“ sehr zu schätzen.

 

Aus diesem Grund hat man in diesem Jahr erneut auf Initiative von Sportbeauftragter Manuela Hötschl zum „Anschwimmen“ eingeladen. Sämtliche Schüler und Lehrer konnten sich an diesem Event beteiligen. Bereits vorab ging daher ein Anschreiben an die Schüler, die sich zu Hause „Sponsoren“ suchten. Pro geschwommene Bahn konnte ein Betrag eingesetzt werden, der dann an die Kinderkrebshilfe gespendet wird.

 

Eine halbe Stunde hatten die Schüler schließlich Zeit, um möglichst viele Bahnen zurückzulegen. „Wir eröffnen damit die offizielle Hallen-Bad-Saison für unsere Schule und zeitgleich können die Schüler Gutes tun“, so Rektorin Martina Huber. Die Sport- und Klassenlehrer unterstützten das Projekt und waren helfend am Schwimmbeckenrand. Für jede geschwommene Bahn gab es ein Gummiband, am Ende konnte so gezählt werden. Und es gab allerhand zu zählen. „Die Schüler haben alles gegeben, sie waren hoch motiviert, wir sind stolz auf sie“ betonten Huber und Hötschl.

 

Der Erlös aus der Aktion soll bei der nächsten Schulversammlung für einen guten Zweck überreicht werden. Welche Summe es genau ist, wird noch nicht verraten, sie ist auf alle Fälle nicht unerheblich geworden. Insgesamt beteiligten sich 104 Schüler an der freiwilligen Aktion. Sie legten beachtliche 69100 Meter zurück. Die durchschnittliche Schwimmstrecke pro Schüler lag bei 664 Meter. Außerdem waren acht Lehrer und Hallenbadbesucher an der Aktion beteiligt, die weitere 7025 Meter erschwammen. Die meisten Teilnehmer stellte die Klasse 6b.

 

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