AusbildungsScouts im Einsatz

Schüler lernen Ausbildungsberufe kennen

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Reisbach. (ez) „Wie finde ich den Beruf, der wirklich zu mir passt? Und wie läuft eine Ausbildung eigentlich ab?“ – Antworten auf diese Fragen erhielten die Achtklässler der Maximus-von-Imhof-Mittelschule kürzlich direkt von denen, die es wissen müssen: von Auszubildenden selbst. Glaubwürdige Botschafter, die mit eigenen Worten von ihren Erfahrungen und Eindrücken in der dualen Berufsausbildung berichten, das sind die AusbildungsScouts der IHK Niederbayern. Sie gehen in Schulen und stellen sich dort den Fragen der Schüler. Letzte Woche hatten die Schüler in Reisbach die Möglichkeit, direkt Informationen von ihnen zu erhalten.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Schülern die Möglichkeit geben können, von den Erfahrungen der AusbildungsScouts zu profitieren“, so Schulleiterin Martina Huber. Mit dem Gemeinschaftsprojekt „AusbildungsScouts“ leisten die neun bayerischen IHK Aufklärungsarbeit. Die Schulen haben das gleiche Ziel: Die Berufsorientierung soll authentischer und für die Schüler greifbarer werden. So liegt es nahe, die Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft weiter auszubauen. Denn in den nächsten Jahren werden verstärkt dual ausgebildete und beruflich qualifizierte Fachkräfte gesucht.

 

„Von unseren AusbildungsScouts erfahren die Schüler aus erster Hand, wie eine Ausbildung abläuft“, sagt Regionalkoordinatorin Sabine Marx. Kathrin Schöley, Auszubildende zur technischen Produktdesignerin bei der stela Laxhuber GmbH in Massing, schilderte, wie sie am Computer mit speziellen Programmen Bauteile und Anlagen plant. „Man muss genau und sorgfältig arbeiten können, aber auch räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen“, so Kathrin Schöley.

 

Ganz anders, aber nicht weniger spannend, ging es bei der zweiten Auszubildenden Tamara Geschwandtner zu. Sie absolviert eine Ausbildung zur Mediengestalterin Digital und Print bei der brainchild GmbH in Eggenfelden. Ihr Arbeitsalltag ist geprägt von Kreativität – ob bei der Erstellung von Webseiten, Flyern oder Social-Media-Inhalten.

 

Beide betonten, wie wichtig persönliche Stärken und Interessen für die Berufswahl sind. „Kreativität, Eigeninitiative und Bereitschaft, immer dazuzulernen, sind in unseren Berufen unverzichtbar“, so die einhellige Meinung. Sie gaben den Achtklässlern mit auf den Weg, dass eine Ausbildung kein Endpunkt, sondern der Beginn einer spannenden Laufbahn ist. “Das Lernen hört nach der Schule nicht auf – es geht in der Ausbildung und auch danach weiter“, so die klare Aussage. Für das Engagement dankte Schulleiterin Martina Huber den Referentinnen, sowie der Koordinatorin der IHK Sabine Marx mit einer kleinen Aufmerksamkeit.

 

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