Nur wenige Gramm wiegt ein „Bierstopsel“. Sie können recycelt werden und haben damit einen gewissen Wert. Im Rahmen einer Projektarbeit hat die Klasse 5b der Maximus-von-Imhof-Mittelschule Reisbach zusammen mit Lehrkraft Franziska Altweck eine Sammelaktion auf den Weg gebracht.
Man wollte verschiedene Perspektiven damit vernetzen, nämlich technische, geografische, sozial- und naturwissenschaftliche Perspektiven, um einen vielfältigen Blickwinkel auf das Thema zu erhalten. So hat man dafür Sorge getragen, dass die Werbetrommel kräftig gerührt wurde, um möglichst viele „Bierstopsel“ zu erhalten. Denn der Erlös aus der Sammelaktion soll an das Kinderhospiz Haus Anna weitergegeben werden.
Die Auszubildenden der mhplus Krankenkasse konnten mit dem Aktionismus mitfühlen. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit rufen sie zur Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ auf und erfuhren von der Mittelschule aus Reisbach immer rege Unterstützung. Nun wollten sie etwas zurückgeben und haben in den Familien und im Umfeld zum Sammeln aufgerufen. Jetzt waren sie nach Reisbach gekommen, schwerbeladen. 290 Kilogramm dieser Stopseln haben sich in den vergangenen Wochen bei den zehn Auszubildenden angesammelt. Mehrere Schachteln voll brachten sie jetzt an die Schule in Begleitung von Corona Widmann, Susanne Bergmoser und Maria Schmidt, die sie unterstützten.
Julia Körner dankte im Namen der Geschäftsleitung für das Engagement, das die Schüler zutage legten. Es sei schön, wenn man sich gegenseitig hilft und unterstützt. Dass mit derlei „Kleinigkeiten“ viel Großes bewirkt werden kann, beweise das Projekt ganz deutlich. Sollten noch spontane Abgaben zur Aktion aus der Bevölkerung erfolgen. Am Montag, 14. Juli besteht bis 9 Uhr die letzte Möglichkeit hierzu. Dann werden sie nämlich abgeholt und dem Recyclingprozess zugeführt. Und dann wird auch das große Geheimnis endlich gelüftet, wie viel man an Spenden an das Haus Anna weitergeben darf.


