„Schule ist heute mehr als Unterricht“

Förderverein der Mittelschule blickte auf das Jahr zurück

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Reisbach. (ob) Der Förderverein unterstützt „seine“ Maximus-von-Imhof-Mittelschule in vielen Bereichen und erfüllt so manchen Wunsch des Kollegiums zugunsten der Kinder. Er finanziert verschiedene Aktionen und sorgt für ein gutes Image der Schule. Dabei passiert auch allerhand abseits der großen Öffentlichkeitswirksamkeit. Besonders erfreulich ist im zurückliegenden Jahr die außerordentlich positive Mitgliederentwicklung. Am Freitagabend fand die Hauptversammlung im Schlappinger Hof statt.

Hierzu begrüßte Erster Vorsitzender Andreas Steinberger unter anderem seitens der Schule Rektorin Martina Huber und Elternbeiratsvorsitzenden Thomas Füracker, sowie Altbürgermeister Sepp Steinberger, Markträtin Margit Eder und den Vorsitzenden des Grundschul-Fördervereins Hans Hübner. Hauptaufgabe sei, den Förderverein bekannt zu machen und Mittel zugunsten der Schüler zu akquirieren. Dazu arbeitet man auch eng mit dem Grundschul-Förderverein zusammen. Etwa beim Weihnachtsmarkt im Gasthaus Geierbräu, wo man an vier Tagen Selbstgefertigtes anbot, was neben den Mitgliedsbeiträgen die Haupteinnahmequelle darstellt, nachdem alles, was verkauft wird, gespendet ist. Auch beim Michaeli-Markt präsentierten die beiden Vorsitzenden die Schulfördervereine. Andreas Steinberger war bei schulischen Veranstaltungen präsent und anderes mehr. Der Verein arbeitete die Förderprojektliste der Schule ab. Bezuschusst wurden Fahrten ins Schullandheim, die Abschlussfahrt, eine Klassenlektüre, eine Autorenlesung, der Wintersporttag, der Erwerb von T-Shirts, das Projekt Streuobstwiese, Buskosten für die Fahrt zur Buchhandlung nach Dingolfing, Übernahme der Startgebühr zum Volksfestlauf, Ausrüstungsgegenstände für die Lernwerkstatt. Hinzu kommen die Tanzprojektbezuschussung, Spiele für den Pausenhof und anderes mehr. Neu eingeführt wurden Präsente für zwei Schüler, die durch ihr Sozialverhalten positives Beispiel gaben.


Andreas Steinberger bat um aktive Werbung für den Verein. Der Jahresbeitrag sei gering und es sei wichtig, die Schule attraktiv zu halten, um sie am Standort sichern zu können. „Aus meiner Sicht ist die Mittelschule zu sehr verpönt.“ Wie Kassierin Viktoria Hofstetter verdeutlichte, gingen erfreulicherweise auch verschiedene Spenden ein. Regelmäßig erhält man beispielsweise Unterstützung von Edeka Ernst für die Mittagsbetreuung. Lobend äußerste sich Margit Eder, welche mit Angie Beck die Kasse prüfte, bezüglich der vorbildlichen Führung, so dass einstimmig Entlastung erteilt wurde. Als nächste Aktion steht die Teilnahme am heurigen Weihnachtsmarkt beim Geierbräu an.


Rektorin Martina Huber versäumte es nicht, ihren Dank für die unwahrscheinlich unkomplizierte Zusammenarbeit und Unterstützung zum Ausdruck zu bringen. Der Förderverein sei äußerst hilfreich. „Schule ist heute mehr als Unterricht.“ Aber, alles, was man zusätzlich biete, koste Geld, was man nicht alles den Eltern zumuten könne. Es sei wichtig, die Zuschüsse des Fördervereins immer wieder transparent zu machen, da dies oftmals etwas „untergehe.“ Die vier Schwerpunkte wurden allesamt unterstützt. Weiterhin groß geschrieben werde die Berufsorientierung, der man sich verschrieben habe. Ebenso sei das soziale Lernen ein Dauerthema, das mit Einfühlungsvermögen und Konsequenz vorangebracht werde. Für die Leseförderung habe man bereits die Zusage für die Bücherkiste. Auch in Richtung Gesundheitsprävention wurde sehr viel unterstützt.


Andreas Steinberger ließ aber auch in seiner Funktion als Marktgemeinderat nicht unerwähnt, dass die Kommune viel für die Mittelschule leiste. Momentan laufen die Planungen für den Anbau des Schulkomplexes. Das Gebäude erhalte ein neues Lichtkonzept und werde, wo nötig, saniert. Die Schulwelt ändere sich mit. Man denke nur an das Mittagessen sowie die Ganztagsschule. Martina Huber erläuterte, dass man zusätzlich Personen im Hause habe mit eigenen Räumen:


Sozialpädagogin, Förderlehrerin und Berufseinstiegsbegleiter. Die Digitalisierung halte vermehrt Einzug, wozu man auch ein Förderprogramm in Anspruch nehme. Abschließend versprach Andreas Steinberger, dass der Förderverein weiterhin schauen werde, Geld einzusammeln, damit man auch künftig Unterstützung leisten könne. „Wir freuen uns, wenn Lehrer das Geld abrufen.“

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Die beiden Vereinsvorstände Andreas Steinberger und Fritz Hein mit Rektorin Martina Huber.