Unterstützung bei der Berufsfindung.

Individuelle Gespräche und Bewerbungstipps helfen Jugendlichen und Eltern bei der fundierten Berufswahl.

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Für die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen wird die Entscheidung, wohin der berufliche Lebensweg gehen soll, immer aktueller. Die Maximus-von-Imhof-Mittelschule bietet den Jugendlichen wie deren Eltern eine größtmögliche Vorbereitung und Unterstützung für diesen wichtigen Schritt an. Deshalb fand am Donnerstag ein Elternabend zu diesem Thema statt.


Rektorin Martina Huber konnte dazu Herrn Werner Birx, Ausbilder bei Mann und Hummel in Marklkofen sowie seitens der Agentur für Arbeit Dingolfing Frau Aab und Herrn Markus Finkenzeller und die Klassenlehrkräfte der achten Klassen Areliz Damböck und Manuel Santner begrüßen.

 

Der Berufsberater Herr Finkenzeller informierte, dass das Hinführen der achten Klassen ins Berufsleben ihrerseits bereits voll im Gang ist. Die Berufsberater sind in der Regel jede zweite Woche an der Schule, sodass ein stabiles Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann. Die Entscheidung für eine bestimmte Ausbildung bzw. Ausbildungsrichtung ist ein Prozess, den die Berufsberater, Lehrkräfte und Eltern unterstützend begleiten müssen. Gerade die Mittelschüler sind noch sehr jung, wenn sie ihre beruflichen Weichen stellen müssen, deshalb gilt es, sich zu engagieren, informieren, entscheiden und bewerten. Er betonte, dass die Berufswahl Familienaufgabe sei. Bei diesen Schritten begleiteten sie die Achtklässler. Eine wichtige Rolle kommt dabei den drei Wochen Praktikum zu, die während der Unterrichtszeit stattfinden, damit die Schülerinnen und Schüler ein Bild von den verschiedenen Berufsfeldern und Betrieben bekommen. Dabei dürfen sie ihre Praktikumsstellen frei auswählen. Des Weiteren führen Frau Aab und Herr Finkenzeller mit allen Jugendlichen Einzelgespräche, um zu ergründen, wo jeder seine Stärken und Schwächen hat. Auch unterstützen sie die Bewerbungen für den Praktikumsplatz, da mittlerweile vermehrt Wert auf ein Anschreiben und einen Lebenslauf gelegt wird. Auch sonst sicherten sie zu, dass sie die künftigen Berufsanfänger so weit möglich unterstützen werden und auch den Eltern für Beratungsgespräche zur Verfügung stehen, damit alle letztlich nach der Schulzeit einen Weg finden, der ihnen entspricht.

 

Mit dem Filterwerk Mann und Hummel kooperiert die Mittelschule Reisbach schon seit vielen Jahren im Bereich der Berufsorientierung. Es unterstützt und begleitet die Schule bei verschiedenen Projekten, unter anderem auch bei Betriebserkundungen. Für die angebotenen Praktika kommen viele Bewerber aus Reisbach, ebenso für die Lehrstellen. Wie Werner Birx ausführte, hat man hier einen innovativen Arbeitsplatz, auch weil man sich immer auf der Höhe der Zeit befindet und mittlerweile unter anderem nachhaltige Produkte für die E-Mobilität oder Feinstaub-Filtrationen herstellt. Insgesamt gibt es im Werk verschiedene Berufe, in denen man ausbildet. Jugendliche aus der Mittelschule können sich für eine Lehre als Industriemechaniker, Elektroniker, Betriebstechniker, Mechatroniker, Koch sowie Fachkraft für Lagerlogistik bewerben, wobei das Bewerbungsportal kurz nach Erhalt des Jahreszeugnisses freigeschaltet wird. Herr Birx ging auch auf das Praktikum ein, für das die Bewerbung ebenfalls ausschließlich online erfolgt. So können die Interessenten selbst schauen, wo ihre Fähigkeiten und Interessen liegen. Er betonte, dass neben der beruflichen Fertigkeit auch Wert auf sogenannte „Soft Skills“ gelegt wird. Also auf Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Ausdauer oder Kombinationsgabe. Man erwartet gewisse Umgangsformen und auch eine entsprechende Allgemeinbildung. Er legte den Eltern ans Herz, die Kinder bei der Berufswahl zu unterstützen, ihnen jedoch nicht die Entscheidung abzunehmen. Man kann sich im Anschluss aus allen Berufen weiter entwickeln, wenn der Wunsch dazu entsteht. Sinnvoll ist es aus seiner Sicht, Berufe in verschiedenen Bereichen zu erkunden, ehe man sich festlegt.

 

Im Anschluss gab der Klassenlehrer der 8a, Manuel Santner, einen Überblick über die bereits durchgeführten berufsorientierenden Maßnahmen, sowie Informationen zu den noch geplanten Vorhaben. Die anwesenden Eltern verfolgten die Ausführungen der Referenten sehr interessiert und hatten auch noch zahlreiche Fragen, die ausführlich geklärt wurden. Den Referenten des Abends dankte man mit kleinen Präsenten für deren wertvolle Anregungen und stete Unterstützung.

 

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