Verein mit großer Wirkung

Förderverein der Mittelschule Reisbach wählt neue Vorstandschaft.

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Reisbach. Der Förderverein der Mittelschule Reisbach mag ein Verein sein, der in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen wird. Die geleistete Arbeit jedoch wirkt vor Ort, an der Schule und vor allem zum Wohle der Schüler, was bei der Jahreshauptversammlung verdeutlicht wurde. Von unschätzbarem Gut sei der Verein und wesentlicher Bestandteil der Schulfamilie, was Schulleitung Martina Huber sowie ihren Stellvertreter Alois Salzberger und die Elternbeiratsvorsitzende Sabrina Hafeneder bestätigten.

 

Vorsitzender Andreas Steinberger begrüßte zur Jahreshauptversammlung im Schlappinger Hof und dankte dabei allen Unterstützern, die das Fördervereinswesen überhaupt erst ermöglichen. Er erinnerte an die Spenden, die man entgegennehmen durfte. So wird es ermöglicht, dass man gewissen Unternehmungen unterstützt, wie beispielsweise Technik für Kinder. Als Vertreter des Fördervereins besuchte man die Veranstaltungen der Schule, ebenso die Abschlussfeier. In den letzten beiden Wochen war man erneut beim Geier-Bräu beim Weihnachtsmarkt mit einem Stand vertreten. Grundschul- und Mittelschulförderverein agieren hier gemeinsam. Der Erlös wird auf beide Vereine aufgeteilt. Seit 2012 konnte man hier bereits 16.500 Euro erarbeiten. Möglich ist es, weil man so viele Plätzchen- und Gebäckspenden sowie hausgemachte Likörspenden erhält. Vier Tage werden hier an Zeit aufgebracht, betont Martina Huber dankend. Viel Zeit und Material wird aufgewandt, auch von den Fördervereinskräften, was sie würdigte. Großer Zusammenhalt sei hier spürbar. Und man merkt, dass die Schulen zum Ort gehören und hier fest integriert sind. Aktuell zählt man 60 Mitgliedern. Lob ging in dieser Sache an Fritz Hein, der besonders stark in der Mitgliederwerbung agiert.

 

Was wird gemacht mit dem Geld? Die Schule hat in der Regel eine Wunschliste. Im gemeinsamen Gespräch geht man auf die Planungen und Projekte ein. Einen „Dauerauftrag“ habe man schon für Schullandheim und Abschlussfahrten. Die Busfahrt zum Eislaufen, Römermuseum oder Handwerksmuseum, Klassenlektüren, Schulkinotag, Schulshirts, Präsente für Würdigungen – das Schulleben wird vielseitig gefördert. Zu Technik für Kinder sei hervorzuheben, dass die Schüler mit großer Freude daran teilnehmen und dass der Mädchenanteil hier durchaus stark angestiegen ist. Hier bedarf es Sponsoren, damit dieser Programmpunkt weiter erhalten bleibt.

 

Der stellvertretende Vorsitzende Fritz Hein dankte in dem Rahmen besonders Andreas Steinberger, der viel Zeit aufbringt und sich für die Schule stark macht. Steinberger und Hein fügten hinzu, dass die Zusammenarbeit mit der Schule harmonisch und für die Kinder gewinnbringend ist. Martina Huber sprach von einem unkomplizierten Miteinander. Ihr Wunsch wäre es, dass sich noch mehr Eltern zur Teilnahme bewegen würden. Der Jahresbeitrag ist mehr als gering und hilft dennoch ungemein in Summe weiter.

Stellvertretend für Kassier Viktoria Hofstetter wurden das Zahlenwerk bekanntgegeben. Auf soliden Beinen steht man. Einwandfreie Arbeit wurde geleistet, so dass die Entlastung Formsache war. Thea Schweikl, als ehemalige Rektorin, dankte dem gesamten Förderverein für das Wirken. Es könne nur funktionieren, wenn man zusammenhält und das wird hier gelebt. Sie ging auch auf die Schule selber noch ein und was die Lehrkräfte in Sachen Bildung und Berufsfindung übernehmen. So leitete sie schließlich zur Wahl über. Bei den Neuwahlen wurden die Positonen wie folgt vergeben: Vorsitzender Andreas Steinberger, Stellvertretender Vorsitzender Fritz Hein, Kassier Viktoria Hofstetter, Schriftführer Stephan Steinbauer, Beisitzer sind Thea Schweikl, Hans Hübner, Thomas Steinberger und Sabrina Hafeneder. Als Kassenprüfer sind Margit Eder und Angie Beck weiter tätig.

 

Rektorin Martina Huber hob heraus, dass derlei Unternehmungen und vieles an der Schule nur durch den Förderverein möglich ist. In diesem Rahmen blickte man auch in die Zukunft, wo man sich wieder Unterstützung erhofft. Schulkinotag, Eislaufen, Technik für Kinder, Welttag des Buches, eventuell Hip-Hop-Projekt, Musicalfahrt, Römermuseum, Schulshirt und die Anschaffung einer Klassenlektüre stehen unter anderem auf der Wunschliste. Huber informierte, dass, seit man einen Klassenlektürebestand hat, mehr gelesen wird und sie dauerhaft und regelmäßig verwendet wird.

 

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Die gewählte Vorstandschaft mit Rektorin Martina Huber und ihrem Stellvertreter Alois Salzberger.